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» Mittwoch, 11.08.2010
Flarm Reichweitenanalyse
Autor: AK

Ich habe ein nettes Tool ausprobiert: Die Flarm Funk Reichweitenanalyse.

Unter www.flarm.de/support/analyze/index.html kann man seine IGC-Dateien vom Flarm hochladen und sehen, wie gut die Reichweite vom eigenen Flarm ist. Also wie stark der Rumpf etc. abschirmt.

Der Flug muss mind. 30 Minuten lang gewesen sein und zu mind. 5 anderen Flarms Kontakt gehabt haben.

Ich habe alle möglichen Flüge von mir ausgewertet, hier ist das beste und das schlechteste Ergebnis.

Beim bisher besten Ergebnis (am 31.07.2010) habe ich eine durchschnittliche Reichweite von 5,8 km und eine maximale Reichweite von 24,7 km gehabt. Man sieht, dass ich da hauptsächlich links gekurbelt bin. Nach rechts hat dann immer der Rumpf abgeschirmt. Und natürlich nach hinten.

 

Das bisher schlechteste Ergebnis hatte ich bei meinem Flug gestern (10.08.2010). Hier hatte ich eine durchschnittliche Reichweite von 4,7 km und eine maximale Reichweit von 16,0 km:

 

Fazit: 
Für die ganze abschirmende Kohlefaser in meiner "PIK 20D carbon fibre" ist das Ergebnis eigentlich ganz gut. Hauptgrund wird die große Haube und der hohe (sichtbehinderde) Instrumentenpilz sein. So hat wenigstens das Flarm einen guten Ausblick. Beim Kurbeln verschwinden Flarmziele aber, sobald sie durch den Rumpf abgedeckt werden. Genauso werden andere Flarmteilnehmer mit großem Höhenunterschied (500m und mehr) erst recht nah (unter 1 km) angezeigt.
Für die Kollisionswarnung ist das bei dem Höhenunterschied egal (da sind nur Flugzeuge auf ähnlicher Höhe kritisch und die sieht das Flarm mind. 3 km vorher), aber inzwischen habe ich die Thermikfunktion im Butterfly (www.butterflyavionics.com) so liebgewonnen, dass ich gezielt die Flugzeuge anfliege, die das größte Steigen haben.

Die Verbreitung beim Streckenflug würde ich subjektiv auf mind. 95% schätzen. Flarm-Verweigerer kreuzen nur noch sehr selten den Weg. Fast immer hat man alle andere Flugzeuge schon Kilometer vorher auf dem Butterfly-Display.

 

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